Baulexikon
- Hellbezugswert
Der Hellbezugswert ist eine Messgröße für die Absorption der Sonneneinstrahlung auf Fassadenflächen, die den Reflexionsgrad eines bestimmten Farbtones wiedergibt.
In der Skala bilden schwarz mit 0 und weiß mit 100 die Absolute. Der Hellbezugswert gibt an wie weit sich der jeweilige Farbton dem schwarz- oder weißton annähert. Bei zu niedrigen Werten besteht die Gefahr der Aufheizung und Überspannung an der Putzoberfläche.
- k-wert
- Kapillarität
…versteht man die Saugfähigkeit eines Baustoffes gegenüber Wasser und anderen Flüssigkeiten.
- Kasein
Gesäuerte Magermilch die früher dem Kalkmörtel oder Kalkanstrichen zugegeben wurde um beim Mörtel oder Anstrich eine höhere Putzfestigkeit und Witterungsbeständigkeit zu erzielen.
- Kunstharzputze
Organisch gebundene Beschichtungen für den Innen- und Außenbereich.
- Leimfarben
Mineralische Farben aus tierischen- pflanzlichen oder cellulosen Leimen.
- Marmorino
Produkt aus Marmormehl, Löschkalk und Wasser. Durch Verdichten entsteht eine glänzende Oberfläche.
- Mineralwolle
- m²
- Quadratmeter
Im Internationalen Einheitsystem ein Flächenmaß und entspricht der Fläche eines Quadrats mit der Seitenlänge von einem Meter.
- Perlite
Perlite ist ein Gestein das bei mehr als 900 Grad gebrannt wird. Bei dieser Sinterhitze bläht er auf wird leicht und verändert seine Form. Wird heute als Bindemittel und Schüttung verwendet.
- pH-Wert
Gibt an ob ein Baustoff saure oder alkalische Eigenschaften besitzt, oder sich im neutralen Zustand befindet.
- Rabitz
Benannt nach Maurermeister Karl Rabitz. Begann Mitte des 19 Jhdt. Mit der Konstruktion von leichte Trennwänden aus Rundeisen und maschenartigen Gewebe das als Putzträger diente. Indirekter Vorläufer der heutigen Leichtbauweise.

